Immobilie richtig verkaufen
Sie wollen eine Immobilie gut vermarkten, stressfrei und mit Rechtssicherheit zu einem tollen Preis verkaufen? In diesem Artikel zeigen wir Ihnen, wie das geht.
Der Verkauf einer Immobilie ist eine komplexe Angelegenheit, auch emotional: Einerseits trennt man sich von Eigentum, das vielleicht mit Erinnerungen verbunden ist. Andererseits gibt es den Wunsch nach möglichst hohem Gewinn. Wer einmal eine Immobilie verkauft hat, weiß: Rechtssicherheit und ein stressfreier Weg zum Verkaufs-abschluss sind ebenfalls viel wert.
Die Preisfrage
Zunächst ist eine wichtige Frage zu klären: Wie viel ist meine Immobilie wert und wie viel kann ich verlangen? Für Menschen, die nicht von Berufs wegen regelmäßig Immobilien veräußern, ist die Preisgestaltung schwierig. Ein paar Prozent auf oder ab machen bei Immobilientransaktionen viel aus. Tipp: Knüpfen Sie Ihre Erwartungen nicht zu stark an die in Inseraten angegebenen Preise. Bezahlt wird meist nämlich weniger. Um welche Kaufpreise Immobilien tatsächlich verkauft werden, das wissen Immobilienprofis. "Unsere zertifizierten Bewerter:innen haben mit mehreren Bewertungen pro Tag das Know-how und zahlreiche aktuelle Marktdaten, um individuelle Preiseinschätzungen zu geben. Weiters haben wir eine umfangreiche Österreichweite Datenlage, die Zugriff auf tatsächlich erzielte Kaufpreise ermöglicht. Mit diesen Werten und unserer Marktkenntnis können wir rasch eine erste Preisempfehlung abgeben. Dazu brauchen wir nur wenige Eckdaten wie die Adresse des Objekts, Wohnfläche, un-gefähres Baujahr und Zustandand", erklärt Martina Hirsch, Geschäftsführung s REAL. Tipp: Über die s REAL Homepage und im Kundenportal auf my-sreal.at können Sie jederzeit mit s REAL Kontakt aufnehmen. Besteht Interesse an einer fundierteren Preiseinschätzung, ist ein unverbind-licher Termin möglich.
Mühsame Details
Neben den genannten Eckdaten sind noch viele weitere Angaben beim Immobilienverkauf relevant. Wird vergessen, diese anzugeben, kann es nach dem Verkauf zu Streitigkeiten kommen oder gar ein juristisches Nachspiel geben. Freilich ist es, etwa bei geerbten Immobilien, nicht einfach, alles Notwendige über eine Immobilie zu wissen. Besteht ein Wegerecht? Ist die Immobilie, etwa durch Darlehen, belastet? Immobilienprofis wissen, bei welchen Ämtern und Datenbanken sie diese und andere relevante Informationen und Unterlagen dazu finden. Das erspart Verkäufer:innen viel Zeit und gibt rechtliche Sicherheit.
Verkaufsfit machen
Ein weiteres To-do: die Immobilie für Werbeaktivitäten und Besichtigungen vorbereiten. Viele Verkaufende investieren viel Zeit und auch Geld, um die Immobilie "aufzuhübschen" setzen dabei aber oft falsche Prioritäten. Große Investitionen wie Heizungstausch rentieren sich meist nicht. "Aktuell sind unsanierte, günstigere Immobilien sehr gefragt", berichtet Michael Molnar, Geschäftsführung s REAL. Also: Finger weg von kostspieligen Reparaturen und Erneuerungen. Was sich auszahlt: Verlassenschaften entrümpeln lassen, persönliche Gegenstände und Fotos entfernen. Sind die Wände vergilbt oder verschmutzt, sollte man sie ausmalen lassen. Eine Immobilie, die nicht ausdrücklich als "sanierungsbedürftig" vermarktet wird, soll gepflegt und ansprechend ausschauen. In jedem Fall empfehlenswert: die Immobilie grundreinigen lassen. Das ist auch für die Fotos wichtig.
Fotografieren und vermarkten
Hochwertige Fotos sind ein zentraler Bestandteil der Immobilienvermarktung. Sie vermitteln Atmosphäre und wecken Emotionen. Um ein positives Raumgefühl zu schaffen, sollte nicht nur auf die richtige Belichtung geachtet werden, sondern auch auf das Bildformat. Querformat entspricht der natürlichen Raumwahrnehmung und betont Weite und Tiefe von Räumen. Zudem sind Fotos im Querformat auf den meisten Immobilienportalen besser für Listenansichten und Slideshows geeignet. Hochformat eignet sich etwa für die Bewerbung auf Social Media oder via Smartphone. „Wir kennen die Vorlieben der unterschiedlichen Zielgruppen, erschaffen je nach Objekt die passende Bilderwelt, fallweise auch Drohnenaufnahmen. Und wir erarbeiten für jede Immobilie eine vielfältige Vermarktungsstrategie", berichtet Martina Hirsch. "s REAL bewirbt Immobilien über diverse Vertriebskanäle, zuallererst in unseren internen Filialen der Erste Bank und Sparkassen und unseren Netzwerken; auch unser Kundenportal my-sreal.at sowie andere Immobilienplattformen, Social Media und Printmedien sind Teil eines guten Marketingmixes." Übrigens: Wer eine Immobilie mit s REAL vermarktet, sieht auf der Plattform my-sreal.at jederzeit, welche Werbeaktivitäten stattfinden - sogar Details zur Anzahl der Klicks auf Online-Inserate sind transparent ersichtlich.
360°-Rundgang
Sehr beliebt und aussagekräftig sind 360°-Rundgänge. Damit können Interessent:innen die Immobilie jederzeit und so oft sie wollen besichtigen, ohne vor Ort zu sein. Im Gegensatz zu mit dem Smartphone gefilmten Videorundgängen ist die 360°-Besichtigung interaktiv: Interessent:innen können wann und wo sie wollen innehalten. Das generiert viel zusätzliches Interesse und entlastet die Verkaufenden, wenn z. B. deren Mieter:innen die Immobilie noch bewohnen.
Knifflige Fragen
„Wie kommen Sie auf den Preis?“ Diese Frage ist bei Besichtigungen oft ein entscheidender Punkt: Verkaufende ohne professionelle Expertise können den Preis mitunter nicht ausreichend begründen. Makler:innen haben die nötige Expertise, den Verkaufspreis fundiert zu erklären und zu begründen. Auch bei anderen Unklarheiten sorgen Profis mit ihrer Expertise und Empathie für Klarheit und geben beiden Seiten Sicherheit. Übrigens: Auf my-sreal.at sieht man, wann Besichtigungen stattfinden, Makler:innen können zudem direkt auf der Plattform für die Verkaufenden Besichtigungen resümieren, etwa: „Interesse groß. Finanzierung wird noch geprüft.“
Der Verkauf
Gibt es ein Kaufangbot, in dem sich Verkäufer:in und Käufer:in einig werden, kommt bereits ein verbindlicher Vertrag zustande. Jetzt gibt es einige juristische Themen zu beachten. "Wir arbeiten mit Vertragserrichter:innen zusammen, die alle rechtlich notwendigen Hintergründe prüfen, die Kaufverträge erstellen und sich auch um die steuerliche Abwicklung kümmern. So stellen wir sicher, dass beim Verkauf alles rechtskonformabläufe", sagt Michael Molnar, Geschäftsführung s REAL. Nach der Kaufvertragsunterzeichnung zahlen die Kaufenden das Geld auf ein Treuhandkonto. Danach vereinbart die Makler:in einen Übergabetermin. "Ist alles erledigt, stoßen Verkäufer:innen und Käufer:innen gerne mit einem Gläschen Sekt an", schmunzelt Michael Molnar. "Die Anwälte überweisen das Geld vom Treuhandkonto an die Verkaufenden und kümmern sich um die Eintragung im Grundbuch." Was dieses Full-Service von der Preisfindung bis zum rechtssicheren Kaufabschluss kostet, ist individuell unterschiedlich. Eine Provision fällt jedenfalls nur bei erfolgreicher Vermittlung der Immobilie an.