Nebenkosten beim Immobilienkauf und -verkauf in Österreich
Das Wichtigste zur Nebenkostenübersicht auf einen Blick
- Kauf-Nebenkosten: Rechnen Sie in Summe mit ca. 10 % des Kaufpreises für Steuern, Gebühren und Honorare.
- Steuern & Grundbuch: Vom Kaufpreis sind 3,5 % Grunderwerbsteuer und 1,1 % Grundbucheintragungsgebühr gesetzlich verpflichtend zu zahlen.
- Vermittlung & Recht: Maklerprovision beträgt meist 3-4 %, die Vertragserrichtung 1 % bis 3 % (jeweils zzgl. USt).
- Verkauf: Verkäufer tragen die Immobilienertragsteuer (ImmoESt) und Kosten für den Energieausweis.
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Nebenkosten beim Kauf oder Verkauf von Immobilien
Egal, ob Sie eine Immobilie verkaufen oder eine Immobilie kaufen wollen – damit Sie nicht von den Nebenkosten überrascht werden, haben unsere Immobilienmakler:innen die wesentlichen Gebühren für Sie zusammengestellt.
Nebenkosten beim Immobilienkauf
Beim Immobilienkauf fallen für die Käufer:innen, neben dem eigentlichen Kaufpreis, noch weitere nicht zu vernachlässigende Nebenkosten an. Die genaue Höhe dieser Nebenkosten ist dabei abhängig vom Kaufpreis der Immobilie.
Wie hoch sind die Nebenkosten beim Immobilienkauf in Österreich?
Grundsätzlich kann man mit Nebenkosten in der Höhe von ca. 10 bis 12 Prozent des Kaufpreises rechnen. Diese Nebenkosten beim Wohnungskauf oder Hauskauf sind daher zusätzlich zum Kaufpreis zu entrichten.
Welche Nebenkosten entstehen beim Immobilienkauf in Österreich?
Als Käufer:in tragen Sie dabei folgende Kostenpunkte als Nebenkosten für den Wohnungskauf oder Hauskauf:
- Grunderwerbssteuer (im Regelfall 3,5% des Kaufpreises)
- Eintragungsgebühr im Grundbuch (1,1 % des Kaufpreises)
- Kosten für Vertragserrichtung (Kosten für Notar oder Anwalt) (meist 1-3% des Kaufpreises)
- Makler:innenprovision (fix festgelegt, variiert je nach Kaufpreis)
- Etwaige Verwaltungsabgaben
Die Höhe der einzelnen Kosten ist dabei von unterschiedlichen Faktoren abhängig. Die Höhe der Grunderwerbssteuer und die der Grundbucheintragung sind für alle Immobilienkäufe vorgeschrieben und variieren nur in Sonderfällen. Die Kosten für Notar oder Anwalt genauso wie die Makler:innengebühr variieren jedoch bei jedem Immobilienkauf. Selbstverständlich informieren Sie unsere Immobilienmakler:innen vor dem Kauf über die Höhe der Makler:innenprovision, die Sie als Käufer:in zu tragen haben.
Wer zahlt die Nebenkosten beim Kauf einer Immobilie in Österreich?
Den größten Teil der Nebenkosten beim Immobilienkauf tragen in der Regel die Käufer:innen (ca. 10 bis 12 Prozent des Kaufpreises), sofern vertraglich nichts Anderes festgelegt wurde. Die Immobilienertragssteuer (ImmoEst) ist ausschließlich von den Verkäufer:innen zu bezahlen.
Nebenkosten beim Immobilienverkauf
Welche Nebenkosten entstehen beim Immobilienverkauf in Österreich?
Beim Verkauf einer Immobilie fällt für die Verkäufer:innen die Immobilienertragssteuer an, sobald eine Immobilie gewinnbringend verkauft wird. Die Höhe der Immobilienertragssteuer ist abhängig davon, wann das Haus erworben wurde.
Zusätzlich dazu, haben die Verkäufer:innen auch die Kosten für den Energieausweis zu tragen, sofern einer erstellt werden muss.
Wie hoch sind die Nebenkosten beim Immobilienverkauf in Österreich?
Je nachdem, wann eine Immobilie erworben wurde, variieren auch die Nebenkosten beim Immobilienverkauf. Die Immobilienertragssteuer beträgt bei Immobilien, die vor 2002 erworben wurden, 4,2 Prozent des Veräußerungserlöses. Wurde eine Immobilie nach 2002 erworben, gilt ein Steuersatz von 30 Prozent.
Wann sind die Nebenkosten beim Immobilienverkauf fällig?
Die Nebenkosten beim Immobilienverkauf (Immobilienertragssteuer) müssen spätestens bis zum 15. des übernächsten Monats nach Erhalt des Verkaufserlöses über FinanzOnline im Zuge der Steuererklärung vermerkt sein.
Sie haben Fragen zu den Nebenkosten beim Immobilienkauf- oder Verkauf? Unsere Immobilienmakler:innen beantworten Ihnen gerne Ihre Fragen!