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Grundstück kaufen: 6 praktische Tipps für den Grundstückskauf 

Ein Eigenheim im Grünen ist für viele ein Lebenstraum – nicht zuletzt in Zeiten von Home-Office. Aber was soll man beim Kauf eines Grundstücks beachten? Wie findet man ein passendes Grundstück? Und mit welchen Kosten muss man beim Grundstückskauf rechnen? In 6 praktischen Tipps erfahren Sie alles, was Sie über den Kauf eines Baugrundes wissen müssen.  

1. Grundstück mit guter Anbindung kaufen 

Ob eher ruhig oder nah an der Stadt: Beim Grundstückskauf ist eine gute Lage entscheidend – für Familien wie für Anleger. Vor allem eine gute Autobahnanbindung oder Verfügbarkeit von öffentlichen Verkehrsmitteln ermöglicht ein schnelles Erreichen des Arbeitsplatzes. Gute Lagen wirken obendrein preissteigernd. Besonders gefragt sind deshalb Grundstücke in Wien und Grundstücke in Wien Umgebung. Auch Grundstücke rund um Salzburg, Linz oder Graz sind weiterhin hoch im Kurs.

Seit mehrere Unternehmen auf Home-Office setzen, werden auch Gründe in weniger dichtbesiedelten Gemeinden attraktiv. Haben Sie ein solches Grundstück ins Auge gefasst, prüfen Sie unbedingt, ob Anschlüsse an Energie- und Wasserversorgung bereits vorhanden sind. Nachträgliche Erschließungskosten können oft mehrere Tausend Euro ausmachen. Und ist das billigere Grundstück schlecht angebunden, kann der Preisvorteil durch lange Autofahrten zum Arbeitsplatz oder zur nächsten Ortschaft schnell verloren gehen.

2. Bodenbeschaffenheit und Grundbucheintrag prüfen 

Die Bodenbeschaffenheit eines Grundstückes beeinflusst zu großen Teilen wie gebaut werden kann – oder darf. Durch eine geotechnische Analyse kann vor dem Kauf des Grundstücks festgestellt werden, wie stabil der Boden oder wie hoch der Grundwasserspiegel (Kellerbau) ist. Auch ein Blick ins Grundbuch lohnt sich, um eingetragene Wegrechte, Grundstücksgrenzen, Vorverkaufsrechte oder noch vorhandene Hypothekenlasten zu prüfen.

Oft vergessen wird ein möglicher Bauzwang. Jede Gemeinde kann den Baustart innerhalb einer bestimmten Zeitspanne vorschreiben. Wird diese Vorgabe nicht eingehalten, kann es zu einer Rückwidmung des Grundstücks kommen.

3. Bebauungsplan für den Grundstückskauf 

Bungalow mit Flachdach, moderne Villa mit extravaganter Fassade – nicht immer ist es möglich, überall das Haus seiner Träume zu bauen. Verantwortlich ist der Bebauungsplan, in dem Gemeinden Dachformen, Farben, Stilistik und sogar Größen von zukünftigen Häusern festlegen können. Haben Sie also den perfekten Bauplatz gefunden, werfen Sie unbedingt einen Blick in den jeweiligen Bebauungsplan. So müssen Sie nach dem Baugrundkauf keine bösen Überraschungen erleben und können Grundstücke mit vielen Vorschriften, die Ihr Traumhaus verhindern, vorab ausschließen.

4. Wohnumfeld besichtigen 

Der Kauf eines Grundstücks ist vor allem für Familien eine Entscheidung fürs Leben. Umso wichtiger ist es, dass man sich im und um den neuen Bauplatz wohlfühlt. Besichtigen Sie also bevor Sie ein Grundstück kaufen das Wohnumfeld samt Infrastruktur (Nahversorger, Schulen, Freizeitangebote) und lassen Sie nicht nur einen günstigen Grundstückpreis entscheiden.

Auch die Nachbarschaft und lärm- oder geruchsbelästigende Betriebe sollten Einfluss auf die Entscheidung nehmen, ob ein Grundstück gekauft wird oder nicht. Nur so können Sie sicher gehen, sich langfristig wohlzufühlen.

 

5. Grundstückskauf: Zusätzliche Kosten beachten 

Haben Sie einen Bauplatz gefunden und sich mit dem Eigentümer oder der Gemeinde über den Preis geeinigt, dürfen etwaige Nebenkosten beim Grundstückkauf nicht vergessen werden. So fallen Notarkosten für die Beglaubigung des Kaufvertrags an. Auch die Grunderwerbssteuer und der Grundbucheintrag müssen beim Kauf eines Grundstücks gezahlt werden, damit Sie den Baugrund Ihr Eigen nennen dürfen. Rechnen Sie neben möglichen Kreditzinsen mit Nebenkosten von ca. 10 Prozent des Kaufpreises.

 

6. Grundstück finden – gewusst wie 

Um ein passendes Grundstück für einen Kauf zu finden, gibt es viele Wege: Die beliebtesten sind Immobilienportale und Immobilienmagazine . Auch ein direktes Nachfragen bei Gemeinden ist möglich, um in Kontakt mit Privatpersonen zu kommen, die ihre Grundstücke über das Gemeindeamt anbieten. Bedenken Sie aber, dass die Suche nach begehrten Gründen langwierig werden kann. Denn je größer die Nachfrage, desto überlaufener das Angebot. Eine weitere Möglichkeit ist daher, einen Makler für den Grundstückskauf zu beauftragen . Gute Makler haben nicht nur entscheidende Kenntnis über den Immobilienmarkt. Sie können ein individuell auf Sie zugeschnittenes Immobilienportfolio erstellen und den Kaufprozess wesentlich vereinfachen. 

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