Wir verkaufen gerne Immobilien.

Wohnen am Land: Immobilientrends nach Corona 

Die Corona-Pandemie hat uns Veränderung gebracht. Nicht nur am Arbeitsmarkt und im Bereich der Digitalisierung, die einen Aufschwung erlebt hat. Auch der Immobilienmarkt hat sich seit Corona gewandelt. Vor allem Wohnen am Land sowie der Traum vom großzügigen Zuhause im Grünen hat die Nachfrage nach bestimmten Regionen gestärkt – und neue Preisdynamiken in ländliche Gebiete gebracht.

Wohnen in Niederösterreich und im Burgenland für Wiener gefragt 

In Niederösterreich sind südliche Gebiete in Wien Umgebung stark im Kommen, aber auch entlegenere Regionen, die sukzessive durch Öffi-Anbindungen erschlossen werden – das Bundesland wächst entlang der Bahnlinien. Das Burgenland ist wiederum nur im Norden aufgrund der Nähe zu Wien gefragt. Im südlichen Burgenland fehlt es noch an einer guten Infrastruktur, wodurch Immobilienpreise noch gedrückt werden. Dennoch ist auch hier ein leichter Boom zu beobachten – Home-Office und der Trend zum Wohnen am Land machen es möglich.

Diesen Trend zum Wohnen am Land zeigt auch die s REAL und Wohnnet Wohnumfrage aus dem Sommer sowie Herbst 2020: Wollten vor Corona noch 34 Prozent der Befragten unbedingt in Wien wohnen, war es danach nur noch rund ein Viertel. Kleinere Bezirksstädte in ganz Österreich sind begehrtere Wohnsitze als vor der Krise. Gefragt sind nicht nur Einfamilienhäuser am Land mit großem Garten; auch Wohnungen mit Freiflächen sind seit der Pandemie hoch im Kurs – österreichweit.

 

 

Wohnungen und Häuser am Land – der Preis steigt 

Lange Zeit galten Immobilien am Land wie ein Einfamilienhaus in Niederösterreich oder ein Haus im Burgenland als günstiger – zumindest im Vergleich zum großen Ballungszentrum Wien. Seit Corona, mit dem die Sehnsucht nach einem Leben auf dem Land gestiegen und die Möglichkeit des Home-Office gegeben ist, sind aber auch die Preise für ländliche Gebiete nach oben geklettert. Ein Grundstück in Niederösterreich im Süden bewegt sich mittlerweile bei einem Quadratmeterpreis von 600 bis 1.000 Euro. Möchte man also ein Haus in Niederösterreich kaufen, sind bis zu 1 Million Euro keine Seltenheit mehr. Auch für ein Reihenhaus in ganz Österreich muss man derzeit etwas tiefer in die Tasche greifen  

Wohnen am Land – Vorteile & Nachteile 

Entschleunigung, ländliche Idylle, Ruhe vom Stadttrubel und ein eigener Gemüsegarten. Das sind einige der Vorzüge, die ländliche Immobilien mit sich bringen und seit Jahren zur Attraktivität vom

Wohnen am Land beitragen. Vergessen sollte aber nicht, dass die Infrastruktur nicht mit der von großen Städten wie Wien, Graz oder Linz vergleichbar ist. Das betrifft nicht nur den öffentlichen Verkehr, sondern auch Einkaufsmöglichkeiten, Schulen, Kulturangebote und die ärztliche Versorgung. Das zeigt sich insbesondere bei Baugründen und Einfamilienhäusern im Burgenland , die im Süden noch nicht so gut erschlossen sind. Auch Grundstücke im nördlichen Niederösterreich und in der südöstlichen Steiermark locken mit günstigen Preisen, sind aber oft abgelegener als zunächst erwartet.

Wichtig ist ebenso, dass das Zuhause im Grünen zu den eigenen Bedürfnissen passt – räumlich wie emotional. Finden Schule, Arbeit und Freizeit an einem Ort statt, kann es schnell eng werden. Bereits jetzt zeigt sich am Wohnungsmarkt, dass ein zusätzliches Zimmer fürs Home-Office immer wichtiger wird.

Immobilien am Land – lukrative Investments für Anleger 

Lukrative Immobilieninvestments sind, wie schon vor Corona, ländliche Grundstücke in Gemeinden ohne Bauzwang und mit guter öffentlicher Anbindung. Zweiteres gilt auch für Wohnungen oder Häuser. Was beim Grundstückkauf zu beachten ist, haben wir für Sie in einem eigenen Beitrag zusammengefasst. Auch ein professioneller Immobilienmakler kann effizient helfen, die perfekte Anlageimmobilie zu finden.

 

Momentan sind die Preise sehr hoch – ein erstes Abflachen hat sich aber bereits gezeigt. Auch kann man davon ausgehen, dass das Angebot an Häusern und Grundstücken wieder zunehmen wird. Durch die allgemeine Unsicherheit während der Pandemie haben viele Eigentümer die Entscheidung, ihre Immobilie zu verkaufen, verschoben.